Über uns

Die Geschichte von FrameworX TV

1916 – Geburtsstunde des Lichts
Mitten im 1. Weltkrieg gründen der Offizier Samuel zu Blumenau und der Buchhalter Alfons Herrmann die Deutsche Lichtspielproduktion. Ihr Ziel: Das Medium Film als kulturell-emotionale Brücke in dunklen Zeiten zu nutzen.

1919 – US-Kapital, deutscher Expressionismus
Mit dem Einstieg des US-Unternehmens Rutherford & Sons erhält das junge Studio frisches Kapital und wagt sich an ein Werk, das Filmgeschichte schreiben sollte: „Das Cabinet des Dr. Caligari“. Der weltweite Erfolg legt den Grundstein für eine Ära.

1920er – Expansion und Glanzzeit
Die Firma wächst, kauft Theater und Lichtspielhäuser in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München und produziert zahlreiche Filme und Bühnenstücke. Die „Deutsche Lichtspielproduktion“ wird zum festen Bestandteil der europäischen Filmkultur.

1929 – Krise und Stärke
Während andere an der Weltwirtschaftskrise zerbrechen, beweist die Firma Weitblick und gesellschaftliche Verantwortung – sie übersteht die Krise fast unbeschadet und engagiert sich philanthropisch.

1933–1945 – Dunkle Jahre
Die Nazis enteignen den Juden Samuel zu Blumenau. Seine Anteile gehen für eine symbolische Reichsmark an Alfons Herrmann über. Die US-Partner ziehen sich zurück. In den Folgejahren produziert das Studio Propaganda- und Heimatfilme, ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses.

1949 – Neuanfang unter altem Namen
Nach Kriegsende erhebt Rutherford & Sons erneut Anspruch auf ihre Beteiligung und übernehmen die Firma vollständig. Das Studio erhält einen neuen Namen: Frameworx – ein Symbol für Wiederaufbau und Neuausrichtung.

1950er – Rückkehr auf die Leinwand
Frameworx beteiligt sich an internationalen Produktionen und unterstützt die Bewegung der „Jungen Wilden“, unter anderem mit Projekten rund um Marlon Brando und sozialkritisches Kino. Die Firma etabliert sich als Brückenkopf zwischen Hollywood und dem europäischenr Nachkriegskino.

1960er – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt
Frameworx entdeckt den unabhängigen Film. Junge, experimentierfreudige Künstler:innen finden hier eine Plattform. Die Devise lautet: Wir lieben Filme, die Grenzen sprengen.

1972 – Zensur und Überzeugung
Der Vatikan erwirkt ein weltweites Verbot des Films „Stell dir vor, es ist Gott und keiner sieht hin“. Frameworxx bezieht Stellung für die Kunstfreiheit und Meinungsvielfalt – und schreibt damit unbeabsichtigt Manifest-Geschichte.

1980er – Das „Lachende Grauen“
Ein Projekt namens „Das Lachende Grauen“ soll mit neuartiger Tricktechnik entstehen. Kreative Differenzen und technische Grenzen führen zur Einstellung der Dreharbeiten. Gerüchte über eine Übernahme durch Warner Bros. bleiben unbestätigt.

1990er – Rückzug und Richtungswechsel
Frameworx bleibt unabhängig, zieht sich aber zunehmend aus der Produktion zurück. Stattdessen investiert die Firma in Asien und legt den Grundstein für internationale Kooperationen.

2000er – Globalisierung und Digitalisierung
Frameworx etabliert neue Standorte in Asien und Europa und beteiligt sich an Start-ups im Bereich digitaler Postproduktion und Streaming. 2009 folgt die Ankündigung einer spektakulären Neuauflage von „Das Lachende Grauen“ – diesmal in 3D und mit modernster CGI. Die Premiere ist für den 10. 10. 2010 geplant. Doch das Projekt endet in einer künstlerischen Katastrophe und bleibt unvollendet. Nur wenige Crew-Mitglieder sprechen heute noch darüber.


2010er – Die Wiedergeburt: FrameworX TV

Aus den Trümmern des Skandals entsteht eine neue Vision.
Ehemalige Produzent:innen, Kreative und Medienmacher:innen schließen sich zusammen, um den Namen FrameworX zu retten – nicht als Filmstudio alter Prägung, sondern als moderne Produktionsfirma für immersive Formate, Hybrid-TV und transmediales Storytelling.

FrameworX TV verbindet seither dokumentarische Authentizität mit narrativer Experimentierfreude.
Ob Reality TV, Fiction oder Mixed Media – der Fokus liegt auf Projekten, die Wahrnehmung, Wahrheit und Emotion hinterfragen.

Was einst als Kinoexperiment begann, lebt heute weiter in innovativen Formaten – von investigativen Doku-Serien bis zu interaktiven Real-Live-Events wie dem pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum angekündigten „Kloster der Schatten“.

„Wir erzählen Geschichten, die bleiben.“
– Leitsatz der neuen FrameworX TV, seit 2012